Gewaltprävention – deeskalieren und sensibilisieren

Der Fußball lebt von seinen Emotionen und der Leidenschaft derer, die auf dem Platz stehen. Die Zuschauer fiebern mit, feuern die Aktiven an und kommentieren die Schiedsrichterleistung. Alles soweit bekannt. Allerdings nehmen in den letzten Jahren Respektlosigkeiten zu, die Gewaltbereitschaft auf den Plätzen steigt.

Ein gesamtgesellschaftliches Problem, dass sich auf den Plätzen widerspiegelt, dem allerdings nicht tatenlos zugeschaut werden muss. Der Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen (FLVW) verfolgt eine "Null-Toleranz-Politk" gegenüber Gewalttätern, wie Präsident Gundolf Walaschewski wiederholt deutlich gemacht hat. Zugleich will der Verband einer weiteren Verschärfung der Situation entgegenwirken und hat das Thema "Gewaltprävention" institutionalisiert.

Ein hauptamtlicher Mitarbeiter kümmert sich um die "besonderen Vorkommnisse" des Wochenendes. Darunter fallen Spielabbrüche, aber auch verbale Entgleisungen oder Handgreiflichkeiten - Eskalationen jeder Art. Hier setzt die Arbeit des Ansprechpartners an. Seine Aufgabe: Sich ein Bild von der Lage verschaffen, die Beteiligten und verschiedenen Ebenen kontaktieren - Kreisvorsitzende, Staffelleiter, Schiedsrichter und Vereine - und klären, ob und inwieweit nach den Ereignissen Hilfsbedarf besteht. Es gibt bereits vielfältige Unterstützungsangebote, die nicht jedem bekannt sind.

Es ersetzt nicht die Sportgerichtsbarkeit, sondern soll deeskalierend wirken und die Beteiligten sensibilisieren, um künftigen Gewaltausbrüchen vorzubeugen.

Den hauptamtlichen Ansprechpartner finden Sie im rechten Seitenbereich.