Sport und Homosexualität

Nicht erst seit dem Coming-out des ehemaligen Nationalspielers Thomas Hitzlsperger steht das Thema Homosexualität im Sport auf der Agenda des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) und des Fußball- und Leichtathletik-Verbandes Westfalen (FLVW). Der FLVW tritt ein für den respektvollen Umgang miteinander; Fairness und die Begeisterung für den Fußball sollen dabei verbinden, niemand ausgegrenzt werden. Deshalb unterstützt der FLVW auch die Aktion des DFB zum Thema.

„Fußball und Homosexualität“ lautet der Titel einer Informationsbroschüre, die der DFB seinen Regional- und Landesverbänden sowie allen rund 26.000 Vereinen in Deutschland im Juli 2013 an die Hand gegeben hat. Auf 28 Seiten liefert die Broschüre zahlreiche Informationen, Begriffserklärungen und Kontaktadressen rund um das Thema Homosexualität und Homophobie im Fußball. Entwickelt wurde die Broschüre auf Initiative des damaligen DFB-Präsidenten Wolfgang Niersbach in einer Arbeitsgruppe unter Leitung von Professor Dr. Gunter Pilz und Einbeziehung externer Experten.

Pilz erklärte: "Es war uns wichtig, im engen Austausch mit Experten eine Broschüre zu entwickeln, die einen Beitrag zu einem offeneren, vorurteilsfreien Umgang mit dem Thema leisten kann. Sie soll darüber hinaus Vereinen, Aktiven, Trainern und Betreuern praxisorientierte Informationen an die Hand geben."