Gesund für den Verein: „Bewegt älter werden“

Es stärkt die Vereinsbindung von Familien, wenn alle Generationen im Verein attraktive Angebote finden. Ältere, die im Verein sportlich aktiv sind, sind überdies potenzielle Ansprechpartner für ehrenamtliche Aufgaben und freiwillige Mitarbeit. Zeiten, die Schulkinder und Berufstätige nicht nutzen können, liegen für ältere Teilnehmer oft günstig – so können vereinseigene Räume und Anlagen optimal ausgelastet werden. Während junge Familien den Euro oft mehrmals umdrehen müssen, lassen sich ältere Teilnehmer Investitionen in die eigene Gesundheit durchaus etwas kosten.

Von guten Angeboten für ältere Mitbürger kann der Verein also in vielerlei Hinsicht profitieren. Dennoch sollte es weniger kurzsichtiges Vorteilsdenken sein, das Vereine motiviert, über Bewegungsangebote für ältere Mitbürger nachzudenken, als vielmehr die Überzeugung, dass es sich hierbei um eine wichtige soziale und kulturelle Aufgabe handelt.

Bewegt älter werden – doppelt gesund im Verein

Zwar ist nicht jeder Sport automatisch für jedermann gesund und Sport auch keine Garantie für ewige Jugend, aber andererseits ist Gesundheit und Beweglichkeit bis ins hohe Alter ohne ausreichende Bewegung und Leibesübung kaum zu haben.

Zur Gesundheitswirkung der angemessenen Spiel- und Übungsangebote kommt im Verein aber auch noch die Gesundheitswirkung der Gemeinschaft: Dazu gehören, beitragen, sich auf etwas freuen können, motiviert und mitgerissen werden, Teil eines Ganzen sein – Bewegungsangebote im Verein bieten älteren Teilnehmern emotionale und soziale Qualitäten, die sie in Kursen oder Sportstudios so nicht finden können.

Sport stärkt Arme, Rumpf und Beine,
kürzt die öde Zeit,
und er schützt uns durch Vereine
vor der Einsamkeit.

(Joachim Ringelnatz)