Bernd-Feldhaus-Engagementpreis: Studium und Ehrenamt gehen Hand in Hand

Der "Bernd Feldhaus-Engagementpreis" für studentisches bürgerschaftliches Engagement im Sport zeichnet Studentinnen und Studenten aller Fachrichtungen aus, die sich während ihres Studiums an westfälischen Hochschulen in den Mitgliedsvereinen des Fußball- und Leichtathletik-Verbandes Westfalen (FLVW) in besonderer Weise ehrenamtlich engagieren oder hochschulpolitisch für den Sport tätig sind.

Engagement lohnt sich: Die Gewinnerinnen und Gewinnmer erhalten attraktive Geldpreise und Unterstützung bei der weiteren Ausbildung. Die drei Geldpreise betragen 1.000, 750 und 500 Euro.

Bewerbung:

Studentinnen und Studenten können sich für den Preis selbst bewerben oder von einer Hochschule oder einem Mitgliedsverein des FLVW vorgeschlagen werden. Die Bewerbung erfolgt ausschließlich online über das Anmeldeformular.

Für die Bewerbung benötigen Sie folgende Unterlagen als PDF-Dokument:

  • Tabellarischer Lebenslauf (max. Dateigröße: 1 MB)
  • Vereinsbescheinigung (max. Dateigröße: 1 MB)
  • Studienbescheinigung (max. Dateigröße: 1 MB)
  • Engagementbericht (Beschreiben Sie darin Inhalt, Dauer und zeitlichen Umfang Ihrer Tätigkeit. Berichten Sie über ihre Erfahrungen.) (max. Dateigröße: 1 MB)

Bitte laden Sie diese Unterlagen im Uploadbereich des Online-Formulars hoch. Sie erhalten direkt nach Eingang Ihrer Bewerbung eine E-Mail über die Bestätigung des Eingangs Ihrer Bewerbung.

Bewerbungsschluss ist der 31. Juli 2020.

Die Jury besteht aus:

  • Prof. Dr. Dieter H. Jütting (Förderverein Münsteraner Sportwissenschaft)
  • Dr. Rolf Engels (Westfalen Sport-Stiftung)
  • Marianne Finke-Holtz (Vizepräsidentin Vereins- und Verbandsentwicklung im FLVW)

Preisgeber:

Das ist Namensgeber Bernd Feldhaus (1930-2013)

Bernd Feldhaus studierte an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster von 1952 bis 1957 Germanistik, Leibesübungen und Geografie, legte das erste und zweite Staatsexamen für das Lehramt an Gymnasien ab und unterrichtete als Studienrat an verschiedenen Gymnasien.

Er trat 1963 der SPD bei und war ab 1969 kommunalpolitisch aktiv. Von 1975 bis 1990 war er, mit einer kurzen Unterbrechung, Mitglied des nordrhein-westfälischen Landtages und einer seiner einflussreichsten und angesehensten Sportpolitiker. Seine besondere Aufmerksamkeit galt dem Sport und dem gemeinnützigen Vereinssport. Er war einer der politischen Vordenker für einen Sport für Alle. 25 Jahre war er Vorsitzender des SC Westfalia Kinderhaus und hat hier vorbildhafte Projekte realisiert.

Bernd Feldhaus ist seiner Universität, der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster, insbesondere auch dem Fach Sport, immer eng verbunden geblieben. Er hat sich auf vielfältige Weise für konzeptionelle und organisatorische Innovationen eingesetzt. Ohne sein Engagement wäre zum Beispiel das Institut für Sportkultur und Weiterbildung nicht realisiert worden. Er war von 1991 bis 2008 Vorsitzender des Förderkreises für das Institut für Sportkultur und Weiterbildung.

Nach der Wende engagierte sich Bernd Feldhaus für den Aufbau kommunaler Selbstverwaltungsstrukturen im Land Brandenburg. Er gründete den Verein „Agentur Deutsche Einheit - Münsterland (ADE – M)“, der sich zum Ziel setzte, die innere Einheit Deutschlands zu befördern.

Für seine vielfältigen politischen Verdienste wurde ihm das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen und die Stadt Münster ehrte ihn mit der Paulus-Plakette.