So stiften Sie

Wir würden uns sehr freuen, Sie als Unterstützer der Westfalen Sport-Stiftung gewinnen zu können. Ihre Spenden und Zustiftungen sind steuerlich abzugsfähig. Ab einer Spendenhöhe von 50 Euro erhalten Sie von uns eine Spendenbescheinigung zur Vorlage mit Ihrer Steuererklärung beim Finanzamt. Bei geringeren Beträgen genügt die Vorlage des Kontoauszugs.

Spenden

Sie können in jedem Jahr bis zu 20 Prozent Ihres Einkommens als Spende über die Sonderausgaben steuermindernd geltend machen. Zuwendungen, die den oben genannten Höchstbetrag überschreiten oder im Jahr der Zuwendung nicht berücksichtigt werden können, können im Rahmen der Höchstbeträge in den folgenden Jahren als Sonderausgaben abgezogen werden.

Zustiften

Gem. § 10b Abs. 1a S. 1 EStG können Spenden in den Vermögensstock einer gemeinnützigen Stiftung („Zustiftung“) auf Antrag des Steuerpflichtigen im Jahr der Zuwendung und in den folgenden neun Jahren bis zu einem Gesamtbetrag von einer Million Euro abgezogen werden. Dieser Abzug ist zusätzlich zu dem oben genannten Spendenabzug möglich. Bei Verheirateten steht der Abzugsbetrag jedem Ehegatten einzeln zu. Soweit der Stifter die Beträge innerhalb des 10-Jahreszeitraums nicht abziehen konnte, gehen diese danach in den allgemeinen unbefristeten Spendenvortrag über.

Mehr Informationen finden Sie im Anwendungsschreiben zu § 10b EStG des Bundesfinanzministeriums.

Vermögensanfall

Unter Vermögensanfall versteht man den Vorgang zur Übertragung des Stiftungsvermögens nach Aufhebung oder Auflösung einer Stiftung. Geregelt ist das in § 88 Satz 1 BGB:

§ 88 Vermögensanfall

Mit dem Erlöschen der Stiftung fällt das Vermögen an die in der Verfassung bestimmten Personen. Fehlt es an einer Bestimmung der Anfallberechtigten, so fällt das Vermögen an den Fiskus des Landes, in dem die Stiftung ihren Sitz hatte, oder an einen anderen nach dem Recht dieses Landes bestimmten Anfallberechtigten. Die Vorschriften der §§ 46 bis 53 finden entsprechende Anwendung.

Die Satzung der Westfalen Sport-Stiftung bestimmt in § 14 (3), dass im Falle der Aufhebung oder Auflösung der Westfalen Sport-Stiftung oder bei Wegfall des steuerbegünstigten Zwecks das Vermögen dem Westdeutschen Fußball- und Leichtathletik-Verband e.V. (WFLV) zufällt, der es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige oder mildtätige Zwecke zu verwenden hat.

Stifterdarlehen

Bei einem Stifterdarlehen handelt es sich wie bei jedem anderen Darlehen auch im einen Darlehensvertrag (§§ 488 ff. BGB) zwischen dem Darlehensgeber und der Stiftung als Darlehensnehmerin. Der Darlehensgeber stellt der Stiftung einen Geldbetrag in der vereinbarten Höhe zur Verfügung, den die Stiftung bei Fälligkeit zurückzahlt. Die Besonderheit des Stifterdarlehens ist im Gegensatz zum klassischen Darlehen, dass die Darlehenssumme der Stiftung zinslos und kostenfrei zur Verfügung gestellt wird. Dieser Vermögenswert gehört nicht zum Grundstockvermögen der Stiftung. In der Regel wird dem Darlehensgeber zur Sicherung der Rückzahlungsverpflichtung eine Bürgschaft gewährt. Zu beachten ist, dass die Stiftung dem Darlehensgeber über  die entgangenen Erträge keine Zuwendungsbestätigung ausstellen darf, da der vertraglich vereinbarte Verzicht auf Zinsen nicht die Voraussetzungen einer Spende im Sinne von § 10b EStG erfüllt. Ebenso wenig ist eine Zuwendungsbestätigung in Höhe der Darlehenssumme möglich. Widmet allerdings der Darlehensgeber die Darlehenssumme später in eine Zustimmung um, kann diese als Zuwendung steuerlich in Abzug gebracht werden. In diesem Fall besteht das Wahlrecht, ob die Zuwendung nach § 10 b Abs. 1 oder Abs. 1 a EStG geltend gemacht wird.

(Quelle: Bundesverband Deutscher Stiftungen)