Verbands-Schiedsrichter-Ausschuss: Michael Liedtke arbeitet weiter am positiven Schiri-Image

Der neue westfälische Schiedsrichter-Chef ist auch der alte: Michael Liedtke wurde auf dem Verbandstag von den 141 Delegierten für eine weitere Legislaturperiode zum Vorsitzenden des VSA gewählt. Der 56-jährige Schwelmer wird gemeinsam mit seinem unveränderten Team die Arbeit somit bis 2019 im Sinne der westfälischen Unparteiischen fortsetzen.

Im Geschäftsbericht des VSA blickte Michael Liedtke auf eine erfolgreiche erste Legislaturperiode mit zahlreichen Aufsteigern in die regionalen und bundesweiten Spielklassen zurück. „Die Erfolge gebühren den jeweiligen Schiedsrichtern selbst, aber der jetzige VSA und seine Vorgänger haben Weichen gestellt und sich unermüdlich für die Fortbildung und Verbesserung des Umfeldes im Schiedsrichterbereich eingesetzt“, so Liedtke. Im FLVW pfeifen rund 5.000 aktive Schiedsrichter/-innen, die sich der schönen, aber nicht immer leichten Aufgabe verschrieben haben, die Fußballspiele in Westfalen in Übereinstimmung mit den Fußballregeln zu leiten. Und alle sind gerne Schiedsrichter, ob sie nun in der Kreisliga C pfeifen, in der Regionalliga oder gar in der Bundesliga. Das macht den Schiri-Chef stolz und motiviert.

Bewährt habe sich, und daran wolle man auch weiter festhalten, der Perspektivkader, wo junge Schiedsrichterkollegen an höhere Aufgaben herangeführt werden sollen. Auch die Maßnahme, wonach jedem Mitglied des Perspektivteams ein Coach zur Seite gestellt werde, fand laut Michael Liedtke Anklang – und wird womöglich um ein Coaching für junge Schiedsrichter der Oberliga Wetfalen erweitert.  Überhaupt, die Wertschätzung der Schiedsrichter ist allgemein gestiegen. Das erfuhr der Vorsitzende des Verbands-Schiedsrichter-Ausschusses in vielen Gesprächen. „An diesem positiven Image wollen wir auch weiter arbeiten“, auch eines seiner Ziele in seiner zweiten Amtszeit.