Verbands-Leichtathletik-Ausschuss (VLA): Bernhard Bußmann übernimmt Staffelstab

Es gibt kaum ein Amt in der Leichtathletik, das Bernhard Bußmann noch nicht ausgeübt hat. Der 60-jährige Kriminalbeamte kennt sich in allen Bereichen der olympischen Leichtathletik aus und ist daher der ideale Mann für den Vorsitz des VLA. Für dieses Amt wurde der Olfener auf der VKLA-Tagung im SportCentrum Kamen•Kaiserau vorgeschlagen und dann vom Verbandstag als neuer Vorsitzender bestätigt.

Bernhard Bußmann machte sich in der Leichtathletik zunächst als Mittelstreckler einen Namen. Seine 800-m-Bestzeit betrug respektable 1:53 Minuten. Allerdings musste er verletzungs- und berufsbedingt die Spikes mit 23 Jahren an den Nagel hängen. Anschließend engagierte er sich auf verschiedenen Ebenen der Leichtathletik als Funktionär. Seit 1982 ist er Abteilungsleiter beim SuS Olfen und seit 2001 Gesamtvorsitzender des 1.900 Mitglieder großen Vereins. Bernhard Bußmann hat den SuS Olfen 1986 in die damalige LAV co op Dortmund als Stammverein eingebracht. Als Olfen 2003 eine Kunststoffbahn erhielt, kehrten seine Schützlinge wieder in heimische Gefilde zurück. Seitdem der frühere Mittelstreckler Verantwortung beim SuS Olfen übernahm, haben seine Aktiven 57 deutsche und 429 Westfalentitel geholt.

Innerhalb der LG Olympia Dortmund engagierte sich Bernhard Bußmann von 1993 bis 2002 als Vizepräsident und arbeitete bei der Dortmunder Leichtathletik-Gemeinschaft unter anderem mit dem heutigen DLV-Leistungssportdirektor Thomas Kurschilgen zusammen. Bernhard Bußmann besitzt als Trainer unter anderem die A-Trainer-Lizenz Lauf, die er 1992 erworben hat. Im FLVW-Kreis Lüdinghausen war er bis zur offiziellen Auflösung des Kreises (2016) seit 1985 mit kurzen Unterbrechungen Vorsitzender des Kreis-Leichtathletik-Ausschusses.