Verbands-Fußball-Ausschuss (VFA): Rappelvoller Terminkalender für Reinhold Spohn

Reinhold Spohn wurde jüngst auf dem Verbandstag in Gütersloh erneut als Vorsitzender des Verbands-Fußball-Ausschusses (VFA) gewählt. Eine Aufgabe. Doch nicht die einzige. Ein paar Tage zuvor war er bereits vom Präsidium des Westdeutschen Fußball- und Leichtathletikverbandes (WFLV) wiederum als Staffelleiter der Regionalliga West berufen worden. Dazu betreut er als Staffelleiter auch die Oberliga in Westfalen. Weiterhin ist der gebürtige Herner Mitglied im Verbands-Fußball-Ausschuss des WFLV. Hinzu kommt der Vorsitz im Fußballkreis Herne, der stellvertretende Vorsitz im Stadtsportbund und der Sitz als sachkundiger Bürger im Sportausschuss der Stadt Herne. Hier vertritt er die Interessen der Herner Fußballvereine.

Im VFA des FLVW wird seine erste Aufgabe nach der Wiederwahl sein, den Spielbetrieb in den überkreislichen Ligen zu organisieren. Am 27. Juni erfolgt das mit seinem Ausschuss für Westfalen und wird von den Vereinen wie in jedem Jahr sehnlichst erwartet. Der gebürtige Herner bleibt trotz dieser Vielzahl an Aufgaben ganz gelassen. Für Hobbys bleibt angesichts des rappelvollen Terminkalenders nur sehr begrenzt Zeit. „Ich gönne mir eine Stunde Tennis in der Halle.“

Schwerpunkte für seine weiteren drei Jahre als VFA-Vorsitzender wird er nicht setzen. „Es läuft alles“, sagt er, „und das Rad muss ja nicht immer neu erfunden werden.“ Bereits seit 27 Jahren ist Spohn als Funktionär aktiv. Angefangen mit dem Fußball hat alles als Geschäftsführer bei Germania Herne. Zuvor trat er 30 Jahre lang selbst gegen den Ball. Sein uneingeschränkter Lieblingsverein ist aber der FC Schalke 04. „Ich habe natürlich auch eine Dauerkarte, auch wenn ich ab und zu nicht hinkann“, sagt der Familienvater, dessen Tochter es ebenso mit den Königsblauen hält wie sein Sohn. Trotz dieses Ausgleichs qualmt ihm dann doch immer mal wieder der Kopf. Der Mann ist passionierter Raucher. Als solcher gönnt man sich auch mal eine kleine Auszeit. Ganz gelassen eben.