Kommission Frauenfußball

Im Frühjahr 2011 hat die Kommission Frauenfußball ihre Arbeit aufgenommen. In enger Abstimmung mit dem Verbands-Fußball-Ausschuss (VFA) sind sechs Kommissionsmitglieder für den überkreislichen Spielbetrieb in allen Frauenligen zuständig und fungieren als Ansprechpartner für alle Fragen „rund um den Frauenfußball“. Im Hauptamt wird die Kommission Frauenfußball durch Christian Eckle unterstützt.

Im Netzwerk „Wir – der Frauenfußball in Westfalen“ wurde eine Informations- und Kommunikationsstruktur zwischen Vereinen und der Kommission Frauenfußball aufgebaut, deren „Bindeglied“ die jeweiligen Koordinatoren Frauenfußball in den Kreisen des Fußball- und Leichtathletik-Verbandes Westfalen (FLVW) sind. Sie fungieren als Multiplikatoren und Ansprechpartner für den Frauenfußball an der Basis.

Das sind die Aufgaben der Kommission

Kernaufgabe der Kommission Frauenfußball ist die flächendeckende Organisation und Unterstützung des Frauenfußballs im FLVW.

Hierzu zählt sowohl die Entwicklung und Förderung des Breitensports (Ligabetrieb) als auch die Unterstützung von ambitionierten und leistungsorientierten Vereinen in Richtung Spitzenfußball. Dieses geschieht durch die individuelle Beratung von Vereinen, über die Durchführung von Workshops zu bestimmten Fragestellungen sowie die Zusammenarbeit mit den Staffelleitern der Frauenligen. Die Vertretung der Belange der Vereine unserer höchsten Verbandsspielklasse, der Westfalenliga, ist durch die Berufung eines „Liga-Sprechers“ (Matthias Heuermann) in die Kommission gewährleistet.

Neben der Organisation und Durchführung des FLVW-Hallenpokals ist der FLVW-Verbandspokal ein fester Bestandteil des jährlichen Spielbetriebs im westfälischen Frauenfußball. Ein weiteres Aufgabengebiet umfasst die Forcierung und Optimierung des Ü-Spielbetriebs (Ü30/Ü35), um auch für diese Zielgruppe Spielangebote zu schaffen.

Um die Basis (vor Ort) gezielt unterstützen zu können, wurden regionale Zuständigkeiten für die Kommissionsmitglieder vereinbart. Für die Region West sind dieses Simone Horn und Marianne Finke-Holtz. Die Region Ost betreuen Alexandra Spiekermann und Larissa Struck (siehe zweites Bild in der Galerie am Seitenanfang).

Neben der jährlichen Jahrestagung für die Koordinatoren Frauen- und Mädchenfußball (Ansprechpartner und Kontaktinformationen finden Sie zum Download im rechten Seitenrand) siehe sind je nach Bedarf auch Regionalgespräche im Frühjahr für einen persönlichen Austausch vorgesehen. Durch die Mitarbeit und Vernetzung im Frauenfußballausschuss des Westdeutschen Fußballverbandes (WDFV) und im DFB-Ausschuss für Frauen- und Mädchenfußball stellen wir sicher, dass der FLVW an den Entscheidungsprozessen beteiligt ist.

Das sind die Herausforderungen und Ziele der Kommission in der Amtsperiode 2016 – 2019

Unser Ziel muss es sein, die Mannschaftszahlen im FLVW-Spielbetrieb flächendeckend zu stabilisieren. Hierbei unterstützen und beraten wir Vereine im Hinblick darauf, wie sie den Frauenfußball optimieren können.

Gemeinsam mit der Kommission Mädchenfußball und der Westfalenstiftung wird das Projekt „Leuchtturmvereine“ vorangetrieben. Ziel ist hier die Zertifizierung anhand von definierten Standards für Vereine, die sich zum Beispiel für den leistungsorientierten Frauenfußball entschieden haben.

Die Einführung der eingleisigen 2. Frauen-Bundesliga ab der Saison 2018/19 wird Auswirkungen auf westfälische Vereine und die Gestaltung der Ligen im Landesverband haben. Diese (möglichen) Veränderungen und die Optimierung der Rahmenbedingungen für die westfälischen Frauen-Ligen (maximal überkreisliche Staffelgröße = 14 Teams, der mittelfristiger Wegfall einer Bezirksliga, die Neuregelung des Aufstiegs aus den Frauen-Kreisligen) sind eine große Herausforderung, die es weitsichtig und im Dialog mit unseren Vereinen zu managen gilt.

Im Rahmen eines eigenen FLVW-Leadership-Programms wollen wir zudem engagierte Frauen unterstützen und somit die Anzahl von Frauen in unseren Gremien auf allen Ebenen erhöhen.