Ausschuss für Vereins- und Verbandsentwicklung (AVV): Markus Raschke pflegt kooperativen Stil

Markus Raschke, der neue Ausschuss-Vorsitzende für Vereins- und Verbandsentwicklung, sieht es wie sein Vorgänger Gundolf Walaschewski. Für ihn spielen die Kreise weiterhin eine wichtige Rolle und sollen wieder stärker in die Meinungsbildungs- und Entscheidungsprozesse auf Verbandsebene einbezogen werden.

„Sie sollen Scharnierfunktion haben zwischen dem Verband und den Vereinen“, so sein Credo. Die sportartübergreifende Vereins- und Verbandsentwicklung ist das sportliche Kernthema der kommenden Jahre für den 49-jährigen Verwaltungsjuristen aus dem Tecklenburger Land. Er will sich offen zeigen für neue Entwicklungen und stets den Dialog suchen mit allen Westfalen.

Seinen kooperativen Stil, den er in den neun Jahren seiner Kreisvorsitzendentätigkeit in Tecklenburg gepflegt hat und der seiner Meinung nach gut angekommen ist, möchte er beibehalten. Markus Raschke hatte sich nach neun Jahren Amtszeit auf dem Kreistag nicht noch einmal zur Wahl gestellt, liebäugelte mit der Verbandstätigkeit und wird sie fortan ausüben können.

Markus Raschke hat den Fußball bisher von allen Seiten kennen gelernt. Als Spieler, Trainer, Staffelleiter in der Kreisspruchkammer und, wie gesagt, dann auch als Kreisvorsitzender. Mit Workshops möchte Markus Raschke seine Verbandsausschuss-Tätigkeit beginnen. „Hier kann man sich treffen, lernt sich persönlich kennen, kommt sich näher und kann dann entsprechend zusammenarbeiten.“