E-Soccer im FLVW - Jetzt für Turnier in Salzkotten (13. Januar 2019) anmelden

Die Digitalisierung nimmt in allen Bereichen des Lebens eine immer größere Rolle ein. Dazu zählt auch der Sport. Für viele Jugendliche und Erwachsene ist E-Sport bereits mehr als ein einfaches Freizeitvergnügen. So werden stets mehr E-Sport-Turniere aller Art weltweit gespielt. Die Nachfrage nach kompetitiven Herausforderungen steigt deutlich. Wurde früher lediglich im heimischen Wohnzimmer „gezockt“, streiten heute Millionen Menschen weltweit um Titel.

Als einer von drei Pilotverbänden des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) rückt der Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen (FLVW) das Thema E-Soccer* in den Fokus. Der FLVW sieht im E-Soccer großes Entwicklungspotential für seine westfälischen Mitgliedsvereine. Um seine Mitgliedsvereine bei diesem Thema besser unterstützen zu können, möchte der FLVW eine direkte Kooperation bei der Organisation von Turnieren mit seinen Mitgliedsvereinen anstreben. Das nächste Turnier findet am 13. Januar 2019 in Salzkotten-Verne statt, zu dem ihr Euch jetzt anmelden könnt.

E-Soccer ist Ergänzung – nicht Konkurrenz

Dabei darf E-Soccer nicht als Konkurrenz zum „normalen“ Sportangebot betrachtet werden, sondern vielmehr als  Ergänzung – abgestimmt auf die Zielegruppe – zum realen Fußball. Der FLVW sieht großes Potential, sich und seine Vereine breiter aufzustellen und diese Zielgruppe, welche meist online aktiv ist, in das Vereinsleben einzubinden.

Der FLVW wird in der Pilotphase im Verbandsgebiet vier Qualifikationsturniere (Nord, Süd, Ost, West) in enger Zusammenarbeit mit einem Mitgliedsverein austragen. Abschließend messen sich die besten Spielerinnen und Spieler der Qualifikationsturniere in einem Finale und spielen den E-Soccer-Westfalenpokal aus. Der FLVW stellt für diese Turniere die komplette Technik (PS4-Konsolen, Bildschirme, etc.) und sorgt für passendes Marketingmaterial. Die Kooperationsvereine kümmern sich um den Austragungsort und die Turnierleitung.

Das Thema E-Soccer wird in der Abteilung Breitensport und Verbandsentwicklung hauptamtlich von Herrn Kim Weidig betreut. Bei Fragen und Anregungen steht er Ihnen jederzeit zur Verfügung.

*Begriff: E-Soccer

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat sich gemeinsam mit seinen Regional- und Landesverbänden auf einen einheitlichen Umgang mit dem Thema E-Sport verständigt. Konsens besteht darin, dass die unter dem allgemeinen Begriff E-Sport praktizierten Gewalt-, Kriegs- und Killerspiele nicht zu den satzungsgemäßen Werten passen, die der DFB sowie seine Mitgliedsverbände Kindern und Jugendlichen vermitteln wollen. Das Engagement der Verbände wird sich deshalb allein auf fußballbezogene Spiele und Formate beschränken. Um diese klare Abgrenzung und Ausrichtung auf die sportlich relevanten Computerspiele zu unterstreichen und missverständlichen Deutungen des Begriffs E-Sport vorzubeugen, sprechen die Fußballverbände in diesem Kontext von E-Soccer.