Zusammen zum Erfolg: Leichtathletik-Gemeinschaften

Eine Leichtathletik-Gemeinschaft (LG) ist der Zusammenschluss von Leichtathleten verschiedener Vereine zum Zweck einer Trainings- und Wettkampfgemeinschaft. Sie trägt keinen Vereinscharakter.

Eine LG ist nach örtlichen Gesichtspunkten zu bilden. Sie muss zwischen dem 1. Oktober und 30. November mit Wirkung ab 1. Januar des folgenden Jahres mit Begründung beim zuständigen Landesverband beantragt werden. Das gleiche gilt für den Beitritt eines Vereins zu einer LG.

Die Mitglieder einer LG bleiben Mitglieder ihrer Stammvereine. Der Wechsel von Verein zu Verein innerhalb der LG vollzieht sich ebenfalls nach den Bestimmungen der Deutschen Leichtathletik-Ordnung.

Die Mitgliedsvereine sind verpflichtet, eine schriftliche Vereinbarung zu treffen. Die LG hat keine Rechte an übergeordnete Verbände.

Ein Verein kann nur Männer, Frauen und Jugend U20, U18 in ihrer Gesamtheit einer LG zuführen. Auf Antrag kann auch die Zugehörigkeit von Jugend U16 und U14 in der Gesamtheit zur LG genehmigt werden. Es ist zulässig, neben der für Männer, Frauen und Jugend bestehenden oder zu bildenden LG, auch für die Jugend U16 und U14 in ihrer Gesamtheit eine eigene LG zu bilden.

Die Mitglieder einer LG haben eine einheitliche Wettkampfkleidung zu tragen.

Die Vereinbarung auf Bildung einer Leichtathletik-Gemeinschaft ist unbefristet. Die LG bestätigt zum 30. November jeden Jahres, dass die Leichtathletik-Gemeinschaft fortgeführt wird.

Austritt aus einer LG

Der Austritt eines Vereins aus einer LG oder die Auflösung einer LG kann nur mit Wirkung zum 1. Januar des folgenden Jahres erklärt werden. Der Austritt beziehungsweise die Auflösung ist dem zuständigen Landesverband bis zum 30. November mitzuteilen.

Das für eine LG erteilte Startrecht erlischt erst zum Jahresende, auch wenn der Austritt eines Vereins zu einem früheren Zeitpunkt geschehen ist.