FLVW setzt deutlichen Akzent auf die Kooperation „Sportverein – Kindertagesstätten“

Für den zukunftsorientierten Sportverein sollte im Vorschulbereich die Kindertagestätte erster zentraler Netzwerkpartner im organisierten Sport sein. Der Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen (FLVW) hat das Thema bereits seit 1986 im Fokus und begleitet es durch vielfältige Qualifizierungs-Maßnahmen und zahlreiche Materialen.

Der FLVW bietet Argumentationswegweiser, um die Bedeutsamkeit des Themas und den Nutzen von Kooperationen zu erkennen. Denn Nutzen davon tragen beide Seiten: Die Sportvereine können frühzeitig neue Mitglieder (Kinder und Eltern) für sich interessieren und sensibilisieren, die Kitas profitieren vom Fachwissen der Übungsleiter und von neuen Bewegungsräumen für ihre Kleinsten. Sie unterstützen ferner durch Kooperationen die Persönlichkeitsentwicklung von Kindern und wirken der Bewegungsarmut und Bewegungslosigkeit von Vorschulkindern entgegen.

Gemeinsam können Sportvereine und Kindertagesstätten mehr Bewegung für Kinder realisieren, Bewegungsangebote für Kinder und altersgemäße Bewegungsentwicklung sichern und individuelle Entwicklungsförderung unterstützen.

Der FLVW unterstützt Ihre Ansprechpartner beim Erwerb grundlegender Kompetenzen, die für ein Gelingen von Kooperationen benötigt werden:

  • Wissenskompetenzen, um den Wert der Bewegung zu kennen
  • Fachspezifische Kompetenzen, um auszusagen, was besonders das Fußballspielen bietet
  • Grundlagenkompetenzen der Kita-Arbeit, um mit den Kitas Bildungsvereinbarungen zu treffen
  • Kommunikations- und Vermittlungskompetenzen für Gespräche mit der Kita-Leitung
  • Beratungskompetenzen über vorhandene Projekte
  • Beteiligungskompetenzen für Kooperationsvereinbarungen
  • Innovationskompetenzen, z.B. für die Erschließung von Bewegungsgelegenheiten
  • Informationsbeschaffungskompetenzen, um sich Projektinformationen z.B. der Sportjugend NRW zu holen
  • Öffentlichkeitskompetenzen, um Kooperationen bekanntzumachen.

Der FLVW unterstützt durch seine Kommission aktives Handeln vor Ort:

  • personell durch Ansprechpartner (z.B. hauptberufliche und ehrenamtliche Personen)
  • strukturell (z.B. Einrichten eines verlässlichen Arbeitskreises und durch Informationsveranstaltungen)
  • inhaltlich (z.B. Qualifizierungen, Fachtagungen, Beratungen)
  • materiell (z.B. Informationsmaterialien, Fachlektüre, Medien)
  • finanziell (z.B. Ausrichtung von Informationsveranstaltungen, Bereitstellung von Materialien, Beratungsmöglichkeiten)