Beachsoccer: Fußball für Sand-Artisten

Bis vor wenigen Jahren noch war Westfalen ein weißer Fleck auf der Landkarte des Beachsoccers. Doch nicht nur in Küstennähe kann Strandfußball gespielt werden, er hält auch im Binnenland Einzug. Die Sommer-Variante des Fußballs überzeugt mit artistischen Einlagen, Fallrückziehern und Flugkopfbällen. Torreich geht es auf dem Sand zu: Im Schnitt schlägt die Kugel zehn Mal pro Spiel ein.

2013 richtete der Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen (FLVW) zum ersten Mal ein Beachsoccer-Turnier aus. Die Premiere fand im ostwestfälischen Harsewinkel statt und sorgte für große Begeisterung an der „neuen“ Fußball-Variante. Den ersten FLVW-Beachsoccer-Titel konnten die Black Panther Brackwede für sich entscheiden.

Im Jahr 2014 veranstaltete der FLVW sogar eine Turnierreihe. In Olfen und Lüdenscheid wurden in Vorrunden die Teilnehmer des Finalturniers in Harsewinkel ermittelt. Durchsetzen konnte sich hier der Ibbenbürener BSC. Auch 2015 fand eine Beachsoccer-Tour statt, diesmal ebenfalls mit Halt im Olfener Naturbad und in Gladbeck.

2016 gab es ein Turnier in Kooperation mit SV BW Oberbauerschaft und eins mit dem Ibbenbürener BSC. Letzterer setze sich im Finalturnier durch und gewann danach auch den Regionalentscheid Ende Juli in Damp. Der IBSC vertrat damit den FLVW bei der Deutschen Meisterschaft am 20./21.08.2016 in Warnemünde und konnte sogar den Titel nach Westfalen holen.

Den Link zum Newsbeitrag zur Deutschen Beachsoccer-Meisterschaft in Warnemünde finden Sie im rechten Seitenbereich.