„Masterplan Amateurfußball“: Eine Bank für die Zukunft

Innovativ, erfolgsversprechend und zielführend: In den zurückliegenden Jahren haben der Deutsche Fußball-Bund (DFB) und seine Regional- und Landesverbände eine umfangreiche Strategie für den Amateurfußball entwickelt und dieser den Namen „Masterplan“ gegeben.

Im Fokus dieses Strategiepapiers steht dabei einzig und allein der Fußball an der Basis. Der Masterplan Amateurfußball stellt ein vom DFB und den 21 Landesverbänden gemeinsam erarbeitetes Maßnahmenpaket dar, das den Fußball an der Basis bundesweit stärken und somit zur Zukunftssicherung des Amateurfußballs in Deutschland beitragen soll.

Erste Bilanz: Masterplan 2013-2016

Der Grundstein für den Masterplan Amateurfußball wurde beim Amateurfußball-Kongress 2012 in Kassel gelegt. Damals diskutierten Vertreter des DFB, der Landesverbände und Kreise drei Tage mit Vereinsvertretern über die aktuellen und zukünftigen Herausforderungen der „Basis“. Aus Handlungsempfehlungen wurden konkrete Maßnahmen, aus 16 Maßnahmen entstand der Masterplan 2013-2016. Die Bilanz von Gundolf Walaschewski, Präsident des Fußball- und Leichtathletik-Verbandes Westfalen (FLVW), ist durchweg positiv: „Mit dem ersten Masterplan haben wir gelernt, noch transparenter und nachhaltiger zu arbeiten. Wir können nun im DFB voneinander lernen, wie macht ein anderer Landesverband etwas besser als wir, welche Schwerpunkte werden gesetzt und wie zahlen sie sich für unsere Vereine aus“. Ein Großteil der zuvor gesetzten Ziele konnten in Westfalen erreicht werden. Einführung der Amateurfußball-Kampagne, Ausbau von Fachberatungen, Etablierung von Flexibilisierungsmaßnahmen für den Spielbetrieb – was der FLVW im Rahmen des „ersten Masterplans“ für seine Vereine geleistet hat, können Sie den Jahresauswertungen im rechten Seitenrand entnehmen.

Fortsetzung, Erweiterung, Optimierung: Masterplan 2017-2019

Auf dem DFB-Bundestag 2016 wurde die Fortsetzung des Masterplans in einer zweiten Auflage beschlossen. Mit insgesamt 45 Maßnahmen ist die zweite Version des Masterplans wesentlich umfangreicher als die erste. Der Auftakt in Westfalen fand im Januar 2017 statt. Verbandsausschüsse und Kreisvorsitzende kamen im SportCentrum Kamen•Kaiserau zu einer Klausurtagung zusammen, lernten den neuen Masterplan kennen und diskutierten über die bestmögliche Umsetzung. Das Ziel, Amateurfußballvereinen praxisnahe Hilfestellungen zur Bewältigung aktueller Herausforderungen im Vereinsalltag an die Hand zu geben, bleibt bestehen. Folgende Schwerpunkte stehen bis Ende 2019 im Fokus:

Ehrenamt stärken.


Neue Spielangebote etablieren.


Werte leben.


Kommunikation ausbauen.


Zeitgemäß organisieren.


Informationen zu der konkreten Umsetzung der Maßnahmen sowie Ziele für die Jahre 2017-2019, wurde vom DFB in einer Broschüre gebündelt (siehe rechter Seitenrand).

Rückfragen von Vereinen oder FLVW-Kreisen können jederzeit an die verantwortliche Projektleiterin Nina Middelkamp (Kontaktdaten im rechten Seitenrand) gerichtet werden.