FLVW unterstützt Arbeitskreis "Sicherheit/Gewaltprävention/Fairplay"

Der Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen (FLVW) bündelt seine Kräfte zu den Themen Sicherheit, Gewaltprävention und Fairplay. Hierzu wurde bereits im August 2015 ein Arbeitskreis gegründet, dessen Ziel es ist, die Themen rund um Sicherheit, Gewaltprävention und Fairplay federführend zu begleiten.

„Die Themen Fairplay, Sicherheit und Prävention standen in der Vergangenheit immer auf der Agenda des FLVW“, sagt Michael Lichtnecker, der mit seinen Mitstreitern auf einer soliden Basis aufbauen möchte. Der Vorsitzende nennt die Vorteile des Arbeitskreises: „Wir bündeln unsere Kräfte und Erfahrungen aus den Bereichen des Senioren- und Jugendfußballs, der Sportgerichtsbarkeit und der Schiedsrichter – und das mit einer guten Mischung aus Ehren- und Hauptamt“, so der Mescheder Funktionär, der mit dem Arbeitskreis schnell und flexibel Schulungs- und Handlungsempfehlungen für den FLVW und seine Vereine erarbeiten will.

In der jüngsten Vergangenheit war auf den Amateursportplätzen Westfalens beispielsweise ein erhöhter Gebrauch von Pyrotechnik zu beobachten. Zudem hat der Deutsche Fußball-Bund (DFB) seine Bemühungen mittels eines Gewaltpräventionkonzeptes intensiviert. „Der DFB und wir schauen nicht weg, wenn es Probleme im Amateurbereich gibt. Wir haben uns nun hervorragend aufgestellt, um gemeinsam mit Schiedsrichtern, Spruchkammern, Kreisen und Vereinen die Herausforderungen zu meistern“, sagt Manfred Schnieders, der als FLVW-Vizepräsident Amateurfußball gleichzeitig auch dem DFB-Spielausschuss vorsteht und aktiv bis vor kurzem im Arbeitskreis mitgewirkt hat.

Neben Michael Lichtnecker gehören Klaus Overwien (Verbands-Fußball-Ausschuss), Thomas Harder (Verbands-Jugend-Ausschuss) und Markus Häbel (Verbands-Schiedsrichter-Ausschuss) der Expertenrunde an. Andree Kruphölter vertritt nun neu als Beisitzer des Präsidiums die westfälische Sportgerichtsbarkeit. Gerd Heiler-Schwarz und Klaus Stindt arbeiten ebenfalls mit. Elke Robert aus der Stabsstelle Kommunikation und gesellschaftliche Herausforderung und teilweise Christian Eckle aus der Abteilung Amateurfußball vervollständigen den Arbeitskreis von hauptamtlicher Seite.