FLVW unterstützt Fair-Play-Gedanken

Der Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen (FLVW) setzt verstärkt auf den Fair-Play-Gedanken – und fordert seine Vereine auf, ihn bei der Umsetzung zu unterstützen. Seit der Saison 2015/16 sind alle westfälischen Clubs dazu angehalten, die Willkommenskultur auf dem Fußballplatz zu fördern. Hierzu gehört unter anderem das aus dem Profi-Bereich bereits seit Jahren gängige Handshake-Ritual, bei dem die Spieler vor dem Anpfiff am Schiedsrichter und aneinander vorbeilaufen, um sich per Handschlag zu begrüßen.

„Das Handshake-Ritual ist ein Baustein aus dem Gewaltpräventionskonzept des Deutschen Fußball-Bundes, das den Fair Play-Gedanken auf dem Spielfeld stärken soll“, erklärt der für den Fußball zuständige FLVW-Vizepräsident Manfred Schnieders.

Der Verbands-Fußball-Ausschuss (VFA) und Verbands-Jugend-Ausschuss (VJA) haben den entsprechenden Passus in den Durchführungsbestimmungen seit der Saison 2015/16 aufgenommen und vor dem Meisterschaftsstart über die Offiziellen Mitteilungen veröffentlicht. Er gilt für alle überkreislichen Spielklassen im westfälischen Verbandsgebiet (ab Bezirksliga). Eine Verpflichtung für die Kreise besteht seit der Saison 2016/2017.  „Wir freuen uns natürlich, wenn die Kreise diese Regelung ebenfalls einführen und leben. “ so Schnieders

Hierzu stellen der DFB und der FLVW umfangreiche Werbematerialien zur Verfügung, die Sie herunterladen und beispielsweise per E-Mail an alle Trainer versenden oder ausgedruckt in die Kabinen oder ins Vereinsheim hängen können. Ein Video, das zeigt, wie das Handshake-Ritual genau abläuft, finden Sie zudem oben in der Bildergalerie.