Wiedersehen der ehemaligen Weggefährten im SportCentrum Kamen.Kaiserau
07.07.2011
Am 30. Juni war es wieder soweit. Mit der Einladung zu seiner schon traditionellen und turnusmäßigen Zusammenkunft in Kaiserau bedankte sich der FLVW einmal mehr bei seinen „Ehemaligen“ für ihr jahrelanges ehrenamtliches Engagement für den Verband. 25 Ehrenringträger, Ehrenmitglieder und anderweitig hoch verdiente Würdenträger waren dem „Ruf des Verbandes“ erneut gefolgt und gleichzeitig gespannt auf das Wiedersehen mit den alten Weggefährten, die aus allen Regionen des Verbandsgebietes zusammengekommen waren.
Ehrensache, dass FLVW-Präsident und Gastgeber Hermann Korfmacher sie persönlich im SportCentrum herzlich willkommen hieß und dabei seine Freude über die große Teilnehmerzahl zum Ausdruck brachte - für ihn ein Zeichen, dass die Verbundenheit und Identifikation mit dem Verband auch nach mitunter vielen Jahren des „Ruhestands“ offenbar ungebrochen ist und der Weg nach Kaiserau noch immer als eine „angenehme Pflicht“ wahrgenommen wird.
Und sie wurden nicht enttäuscht. Der Präsident und auch Gundolf Walaschewski – Vize-Präsident im WFLV und Vorsitzender des FLVW-Schiedsrichterausschusses – hatten interessante Themen vorbereitet, zu denen die Gäste aktiv eingebunden und sogar um Rat gebeten werden sollten. Das kam gut an – saß mit Ihnen doch geballte ehemalige FLVW-Kompetenz aus allen Bereichen der Verbandsarbeit - dem Fußball, der Leichtathletik und dem Freizeit- und Breitensport im Plenum.
Für den Einstieg in die Veranstaltung sorgte der FLVW-Präsident selbst. In seinem Amt als 1. DFB-Vize-Präsident informierte er über Entwicklungen im Deutschen Fußball-Bund und ganz aktuell zur FIFA Frauen-WM 2011, für die er selbst als ehrenamtlicher Vorsitzender des Spielstandorts Bochum fungiert. Erinnerungen wurden wach als Gundolf Walaschewski nach dem gemeinsamen Mittagessen eine Bilderreihe präsentierte, die die Anfänge der Sportschule Kaiserau bis hin zum heutigen SportCentrum Kamen.Kaiserau zum Inhalt hatte. Spätestens an diesem Punkt wurde für alle Teilnehmer wieder einmal deutlich, „wie schnell die Zeit vergeht“ und wie wichtig es deshalb ist, sich immer wieder zu verändern und neuen gesellschaftlichen wie auch wirtschaftlichen Herausforderungen zu stellen. Damit war das Stichwort „Fußballentwicklungsplan“ gefallen und man diskutierte fortan angeregt über notwendige Veränderungsprozesse wie die anstehende Kreisstrukturreform des Verbandes oder auch notwendige Anforderungen an die Zukunftsfähigkeit der Vereine. Auf letzteres angesprochen hob Präsident Korfmacher die dreigeteilte Struktur des FLVW hervor, die es in besonderer Weise ermögliche, mit Hilfe des Freizeit- und Breitensports erfolgreich auf die Herausforderungen des demografischen Wandels zu reagieren, z. B. das heute noch überwiegend monostrukturierte Vereine einen aktiven Wandel hin zum breiter aufgestellten Familiensportverein vollziehen sollten.
Als einen wesentlichen Schritt, sich für die Zukunft auch finanziell besser aufzustellen und von unsicheren Fördergeldern zunehmend unabhängiger zu machen, berichtete Gundolf Walaschewski abschließend über die neu gegründete Westfalensport-Stiftung des FLVW und informierte hierzu den Teilnehmerkreis zum aktuellen Entwicklungsstand sowie über Ziele und Auftrag der Stiftung.
Alles in Allem zeigten die „Ehemaligen“ sich sehr zufrieden über den Verlauf der Zusammenkunft und waren froh, auch nach ihrem Ausscheiden aus dem Verbandsgeschäft noch in aktuelle Entwicklungen des Verbandes einbezogen worden zu sein.
Wir freuen uns auf ein Wiedersehen in 2012 ...








