Erfolgsgeschichte Namibia-Patenschaften
08.07.2011
Auf Grundlage der langjährigen Beziehungen des FLVW zum namibischen Fußballverband entwickelten sich in den letzten Jahren einige weitere Pfeiler der Kooperation und bilden so nun ein großartiges Fundament einer überkontinentalen Zusammenarbeit.
Neben dem Kern der Beziehungen, die der regelmäßige gegenseitige Besuch der Auswahl- und Jugendnationalmannschaften bildet, gibt es seit 2007 mittlerweile Partnerschaften von zehn westfälischen mit namibischen Schulen, die auch schon durch gegenseitige Besuche von Schulleitern und Lehrern auf persönliche Kontakte zurückblicken können.
Inspiriert durch private Besuche vor Ort , Gespräche mit dem namibischen Nationaltrainer Klaus Stärk, als auch mit dem namibischen Fußballverband, schrieb sich Manfred Deister, FLVW Vizepräsident Jugend, im Herbst 2010 die Förderung des Nachwuchses auf die Fahne. So entstand die Idee, Patenschaften für finanziell schwächer gestellte Spielerinnen der Jugend- und Frauennationalmannschaft ins Leben zu rufen. Mittlerweile sind daraus 15 Vollpatenschaften von Kreisen und Privatpersonen entstanden, zudem teilen sich sechs Privatpersonen eine weitere Patenschaft. Die Mädchen und jungen Frauen können nun in der vorerst auf zwei Jahre angelegten Aktion neben dem Sport ihre Schulausbildung unter verbesserten Bedingungen absolvieren, indem sie die Unterstützung für Schulbücher und andere Schulmaterialien und wichtige Dinge nutzen.
Bei dem Besuch der namibischen Frauennationalmannschaft im Juni dieses Jahres wurden im feierlichen Rahmen beim offiziellen Empfang im SportCentrum Kamen•Kaiserau die Patenschaftsurkunde an die Kreisvertreter übergeben. Drei der namibischen Patinnen waren sogar persönlich mit der Nationalmannschaft vor Ort und hatten so die Möglichkeit, ihren Paten direkt kennenzulernen.








