FLVW will Amateure unterstützen
Der Grundlagenvertrag zwischen DFL (der Ligaverband vermarktet die Fernsehübertragungsrechte der Bundesliga) und dem DFB lief zum 30.06.2009 aus. Ebenso der Fernsehvertrag des Ligaverbandes.
Somit handelte die DFL einen neuen, über vier Jahre befristeten Fernsehvertrag mit SPORTA (Rechteverwerter von ARD und ZDF), Premiere und DSF aus. Gegenstand des neuen Vertrages war eine weitere Anstoßzeit der 1. Bundesliga am Sonntag (15.30 Uhr), die dem bisherigen Grundlagenvertrag widersprach. (§ 10 - möglichst keine weitere Anstoßzeit vor 17.30 Uhr).
Zuschauerschwund und somit fehlende Einnahmen, waren die größte Sorge der Vereinsvertreter, wenn in der Saison 2009/2010 am Sonntag auch um 15.30 Uhr der Ball in der 1. Bundesliga rollt. Die Bedenken griff FLVW-Präsident Hermann Korfmacher, zudem 1. DFB-Vizepräsident Amateure, auf und lud, gemeinsam mit DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger zu einem Gespräch am Rande des Frauen-Länderspiels Deutschland vs. China in Bielefeld ein.
Im Gespräch mit den Kreis- und Vereinsvertretern schlugen Korfmacher und Direktor Carsten Jaksch-Nink vor, eine Imagekampagne "PRO Amateurfußball" ins Leben zu rufen. Einen entsprechenden Beschluss fasste das FLVW-Präsidium dann am Dienstag, 3. März, im SportCentrum Kamen•Kaiserau.
Drei Agenturen erarbeiteten im Rahmen eines Wettbewerbs bis Ende April 2009 verschiedene Konzepte zum Thema „PRO Amateurfußball“. Die Entwürfe wurden einem Gremium von Vereinsvertretern vorgestellt. Der Vorschlag der "werbemacher" aus Gescher im Münsterland hatte am Ende die Nase vorn.
„Wir können den Vereinen nicht nur empfehlen, selbstbewusst aufzutreten, wir müssen und wollen sie dabei auch unterstützen“, erläutert Korfmacher den Grund für die Kampagne.













