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Am Vorabend der Ständigen Konferenz ehrte der Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen (FLVW) im Beisein aller Kreisvorsitzenden die 31-Jährige. Hermann Korfmacher würdigte die „Lebensleistung“ der gebürtigen Rheinenserin auch mit ein wenig Wehmut. Schließlich hat mit ihr die letzte in einem westfälischen Verein aktive Nationalspielerin ihre Schuhe an den Nagel gehängt. „Wir wollten mit dieser Auszeichnung ein deutliches Zeichen setzen und Dank sagen, dafür, dass Kerstin Stegemann stets dem westfälischen Fußball treu geblieben ist“, begründet der FLVW-Chef die Entscheidung, diesen Ehrentitel erstmalig – und womöglich einmalig - zu vergeben.

Anderntags stellte Korfmacher gleich zu Beginn der Ständigen Konferenz - mit Blick auf den Verbandstag im Juni 2010 - klar, dass in ihm „noch das Feuer brennt“. Er wolle weitermachen. Den eingeschlagenen Weg, die Strukturen zu verschlanken und die Kommunikation mit den Kreisen und Vereinen zu verbessern, halte er für „richtig und notwendig. Und ich will ihn weiter fortführen“. Dazu gehört auch der Weg in die finanzielle Unabhängigkeit. Ein Baustein ist aus seiner Sicht die Stiftungsgründung, die jetzt doch auf einem guten Weg ist und  deren Realisierung von einer Kommission nun intensiv geprüft wird.

Wie es finanziell um den FLVW bestellt ist, schilderte Benno Ittermann, Vize-Präsident Finanzen, bei der Vorstellung des Etats für 2010. Die Kernaussage war klar: Der Verband hat nach dem Wegfall der Destinatärstellung den wirtschaftlichen Turnaround geschafft, und „er scheint gesichert“, so Korfmacher und Ittermann. Einstimmig stimmten die Kreisvorsitzenden dem Etat zu.

Zustimmung fand auch die Ortswahl für den Verbandstag 2010. Am Samstag, 12. Juni wird in der Rohrmeisterei in Schwerte getagt.