Ständige Konferenz genehmigt FLVW-Jahresabschluss

Die Ständige Konferenz des Fußball- und Leichtathletik-Verbandes Westfalen (FLVW) hat heute (Samstag, 17. April) in ihrer turnusgemäßen Zusammenkunft den Jahresabschluss 2020 genehmigt. Das Gremium, das sich aus den Vorsitzenden der 29 FLVW-Kreise und dem FLVW-Präsidium zusammensetzt, genehmigte den Jahresabschuss einstimmig per Videokonferenz. Im Anschluss wurde das Präsidium ebenfalls einstimmig entlastet.

Trotz der Corona-Pandemie konnte der FLVW das Geschäftsjahr 2020 mit einem kleinen Überschuss in Höhe von rund 218.413 Euro abschließen. „Wir haben in den vergangenen Jahren sehr umsichtig bilanziert und konnten ausreichend Rückstellungen bilden, die 2020 verbraucht wurden“, erläuterte der für die Finanzen zuständige Vizepräsident Peter Wolf. 

Positiv auf den Jahresabschluss schlägt sich nieder, dass trotz eines Umsatzrückgangs von rund 60 Prozent auch der wirtschaftliche Geschäftsbetrieb einen Überschuss erwirtschaften konnte. In den vergangenen Monaten waren nur vereinzelt Profimannschaften im SportCentrum Kaiserau zu Gast, wie beispielsweise der FC Bayern München, Arminia Bielefeld oder – wie nun kommende Woche – erneut die Frauen-Handball-Nationalmannschaft. Die sehr solide Entwicklung der FLVW Marketing GmbH, einhundertprozentige Vermarktungstochtergesellschaft des Verbandes, trug dank einer Gewinnausschüttung an den FLVW ebenfalls wesentlich zum positiven Abschluss bei. „Wir haben im vergangenen Jahr wirtschaftlich mit viel Augenmaß agiert. Ganz klar ist aber auch: Ohne den wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb hätte der Verband rote Zahlen geschrieben“, machte Peter Wolf deutlich. 

Schwieriges Jahr 2021 

Auch im laufenden Geschäftsjahr warten pandemiebedingt große wirtschaftliche Herausforderungen auf den Verband. In den vergangenen vier Monaten konnten keine eigenen Umsatzerlöse erzielt werden. Eigene Rücklagen und Zuschüsse von Dritten, z. B. des Landessportbundes NRW, sind bis dato die einzigen Haupteinnahmequellen.  

„Das positive Ergebnis für das zurückliegende Jahr ist kein Grund, sich auszuruhen – im Gegenteil: 2021 wird wirtschaftlich noch einmal schwierig werden. Wir sind uns unserer Verantwortung gegenüber den Mitgliedern und den rund 140 festangestellten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sehr bewusst“, so der Vizepräsident Finanzen.