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SportCentrum Kamen Kaiserau wird erstes Momentum-Interface

Das SportCentrum wird zur Außenstelle des Deutschen Forschungszentrum für Leistungssport (Momentum). Eigentlich lehrt das nur in Köln, an der Deutschen Sporthochschule. Ziel der Kooperation mit dem SportCentrum ist es die Erkenntnisse aus der Momentum-Forschung schneller in die Praxis umzusetzen und die notwendigen trainingsmethodischen Konsequenzen zu ziehen. So werden hier die Ergebnisse zeitnah mit Trainern, Athleten und Eltern besprochen, es sollen auch Teiluntersuchungen oder ergänzende Tests angeboten werden.

Die Beratung und Betreuung für Kader-Athleten/innen beginnt mit einem umfassenden Basischeck in dem unter Einsatz modernster Methoden die gesundheitlichen, konditionellen und koordinativen Voraussetzungen überprüft werden. Als Mitarbeiter von Momentum wird der Sportwissenschaftler Sebastian Nowak dazu in den kommenden Wochen in seine Tätigkeit beginnen. Sebastian Nowak, selbst erfolgreicher Leichtathlet des VfL Kamen, ist seit einigen Jahren Konditionstrainer der A-Junioren des 1. FC Köln und hat dazu Trainer-Erfahrungen im Tennisverband sammeln können.

Nowaks Arbeitsschwerpunkt in Kaiserau liegt zunächst im grundlegenden Aufbau des Interface und in der direkten Betreuung der Leichtathleten und der Fußballerinnen des Mädcheninternates. Darüber hinaus wird er aber auch für männlichen Fußballer und für Sportverbände aktiv sein, die als Gäste das SportCentrum Kamen∙Kaiserau nutzen. Die Kosten für die Projektstelle teilen sich Momentum, die Sportstiftung NRW und der FLVW.

Das Deutsche Forschungszentrum für Leistungssport widmet sich der Aufgabe, die Potenziale und Ressourcen der DSHS gezielt und nutzbringend für den Leistungssport einzusetzen. Um sich den wichtigen Problemen im Leistungssport, insbesondere im Nachwuchsleistungssport zu widmen arbeitet das Team von Momentum eng mit allen leistungssportorientierten Institutionen in NRW zusammen. Weitere Interfaces an geeigneten Standorten in NRW sollen folgen.