Lilli Schnitzerling verteidigte ihren Stabhochsprung-Titel
20.02.2012
Lilli Schnitzerling (LG Lippe-Süd) konnte bei den deutschen Jugendmeisterschaften in Sindelfingen ihren Titel im Stabhochsprung der weiblichen Jugend U 20 mit ausgezeichneten 4,10m erfolgreich verteidigen. Die letzt jährige U20-EM-Zweite meisterte ab 3,80m alle Höhen im ersten Versuch. Lediglich bei 4,20m, die für sie eine neue Rekordhöhe bedeutet hätten, musste die alte und neue Meisterin passen.
„Ich wäre noch gerne über 4,20m gesprungen. Als ich dann aber nur noch allein im Wettbewerb war, war der Druck für mich raus,“ erklärte Lilli Schnitzerling, deren großes Ziel in diesem Jahr die U20-WM in Barcelona ist.
Im Hochsprung der männlichen Jugend U 20 bestätigte Falk Wendrich (LAZ Soest), der in diesem Winter bereits 2,19m meisterte, seine Favoritenposition und gewann den Titel sicher mit 2,10m. „Eigentlich wollte ich in Sindelfingen etwas höher springen, aber technisch war ich nicht so gut drauf. Da ich leichte Fußprobleme habe, werde nicht am kommenden Wochenende bei den deutschen Meisterschaften in Karlsruhe starten. In zwei Wochen werde ich beim Jugend-Hallen-Länderkampf jedoch wieder dabei sein,“ versprach der 17-jährige Soester.
Spannend war die Entscheidung in der 4x200m-Staffel der männlichen Jugend U 20, in der der TV Wattenscheid in der Besetzung Maurice Huke, Maximilian Ruth, Jonas Lohmann und Jan Schneider in starken 1:27,17 Minuten vor der LT DSHS Köln (1:28,49 Min.) lag.
Einen weiteren Titel für den TV Wattenscheid gab es in der 3x1000m-Staffel der Männer, die im Rahmen der Jugendmeisterschaften ausgetragen wurde. Martin Bischoff, Simon Stützel und Christoph Lohse gelang in 7:16,01 Minuten ein souveräner Start-Ziel-Sieg.
Im 60m-Sprint der männlichen Jugend U 20 erkämpfte sich Jonas Lohmann (TV Wattenscheid) in starken 6,88 Sekunden den Vizemeistertitel. „Er hat einen großen Entwicklungsschritt nach vorne macht,“ freute sich sein Coach Slawo Filipowski. Im 60m-Hürdensprint fand Annika Drazek (TV Gladbeck) in der Chemnitzerin Franziska Hofmann (8,28 Sek.) eine Bezwingerin. Allerdings ist auch ihr zweiter Rang in 8,50 Sekunden aller Anerkennung wert, da sie noch der weiblichen Jugend U 18 angehört.
Annika musste sich auch im 60m-Flachsprint einer teilweise zwei Jahre älteren Konkurrenz stellen und erkämpfte sich in dem schnellen Finale in 7,46 Sekunden die Bronzemedaille.
Laura Voß (LAZ Soest), die in diesem Winter schon einige recht gute Ergebnisse abgeliefert hatte, setzte in Sindelfingen ihre Erfolgsserie fort und kam mit 1,83m auf den Silber-Rang.








