Hindernisläuferin Friederike Feil auf ungewohnter Strecke
18.12.2011
Nach ihrem dreieinhalbwöchigen Trainingslager in Flagstaff (US Bundesstaat Arizona) benötigte Friederike Feil (LG Olympia Dortmund, Bild) eine „Schnelligkeitsspritze.“ Daher startete die DM-Dritte über 3000m-Hindernis beim Hallensportfest des LC Rapid in der Helmut-Körnig-Halle über 800m.
Die 25-jährige Wahl-Dortmunderin erreichte auf der für sie ungewohnt kurzen Strecke als sichere Siegerin respektable 2:16,67 Minuten und unterbot dabei ihre bisherige Hallenbestzeit um eine Sekunde.
„Für mich war das ein guter Test zur richtigen Zeit,“ befand Friederike Feil, die auf den ersten 400 Metern mit 64,8 Sekunden viel zu schnell war. „Bei einer anderen Renneinteilung und einer stärkeren Konkurrenz wäre sicherlich noch mehr drin gewesen,“ mutmaßte die Hindernis-Spezialistin, die trotzdem mit ihrer ersten Standortbestimmung in dieser Hallensaison sehr zufrieden war. Dass sich bei ihr zurzeit alles im „grünen Bereich“ befindet, erfuhr sie auch vier Tage zuvor bei einer Leistungsdiagnostik in Leipzig, wo bei ihr viel versprechende Werte ermittelt wurden.
Im 800m-Lauf der weiblichen Jugend B erzielte Pia Nikoleit (Emder LG) als Siegerin 2:17,72 Minuten und hatte dabei einen Vorsprung von fast vier Sekunden vor der nachfolgenden Konkurrenz. Für eine weitere gute Leistung bei der weiblichen Jugend B sorgte Katrin Schöne (LG Dorsten), die bei ihrem ersten Hallenrennen über 200m ansprechende 25,35 Sekunden erreichte. Die Schülerin von Dorstens Coach Leo Monz-Dietz ist in diesem Jahr mit 39,23 Sekunden DLV-Schnellste über 300m.
Recht gut hat das bisherige Wintertraining auch bei Franziska Kock (TV Jahn Rheine) angeschlagen, die im Dreisprung der weiblichen Jugend A mit 11,78m ihre Bestleistung aus dem Freien um einen Zentimeter übertraf.
Erfreulich war auch die Vorstellung von Patrick Held (TV Wanne), der im Kugelstoßen der männlichen Jugend B mit 16,15m nicht allzu weit von seiner Freiluftbestleistung (16,52m) entfernt blieb.








