Eberhard Vollmer berichtet über Veränderungen 2012
05.12.2011
Die Vorsitzenden der Kreis-Leichtathletik-Ausschüsse (VKLAs) wurden auf ihrer Herbsttagung im SportCentrum Kaiserau über Neuerungen und Veränderungen informiert, auf die sich die westfälischen Vereine ab 2012 einstellen müssen. Sie sind nun aufgefordert, sie an die Vereinsmitarbeiter in den Kreisen weiterzugeben. FLVW-Präsidium und Verbands-Leichtathletik-Ausschuss hatten in den vergangenen Monaten Beschlüsse gefasst, die es nun umzusetzen gilt.
Die Ergebnislisten und Veranstaltungsberichte aller Wettkämpfe (auch der Volksläufe) sollten nicht mehr in Papierform abgegeben werden, sondern über das FLVW-Dialog-System online gestellt werden. Die Online-Freigabe durch den zuständigen VKLA oder Kreis-Wettkampfwart ersetzt dann die bisherige Original-Unterschrift der Verbandsaufsicht auf dem Veranstaltungsbericht. Das Einstellen der Ergebnisliste setzt voraus, dass die Veranstaltung vorher auch über das Dialog-System angemeldet war.
Startlizenzen (früher „Startpässe“) für neue Vereinsmitglieder können bis auf weiteres aus technischen Gründen nicht online beantragt werden. Es muss ein Papier-Formular mit Original-Unterschrift direkt an die FLVW-Geschäftsstelle geschickt werden. Erst dort erfolgt die EDV-Eingabe.
Die Gebühren für eine neue Startlizenz und einen Vereinswechsel werden gleichgestellt und betragen nun je 5 Euro.
Weil die Vereine bisher zu selten nicht mehr aktive Startpass-Inhaber abgemeldet haben, musste ein Weg zur Vermeidung von „Karteileichen“ gefunden werden. Wie in den meisten anderen LA-Landesverbänden wird ab 2012 eine jährliche Gebühr in Höhe von 1 Euro für jede Startlizenz erhoben. Ein Verein mit 50 Startlizenz-Inhabern muss also 50 Euro pro Jahr zahlen. Damit keine vermeidbaren Kosten entstehen, sollten die Vereine also bis Ende März 2012 alle Startlizenzen derjenigen Sportler abmelden, die nicht mehr aktiv sind.
Die Verbandsabgaben für Volkslauf-Veranstalter werden an die Abgaben der Straßenlauf-Veranstalter angeglichen. Damit müssen auch die Ausrichter von Volksläufen nicht mehr eine pauschale Gebühr (bisher 15 Euro) zahlen, sondern einen Satz von 30 Cent pro Finisher.
Die Ausschreibungen für die ersten Meisterschaften es neuen Jahren werden ca. 10 Tage vor Weihnachten online gestellt (DLV und FLVW).
Wenn bei einem Kreisentscheid von „Jugend trainiert“ eine Verbandsaufsicht des Kreises die ordnungsgemäße Abwicklung attestiert, können die Ergebnisse in die Bestenlisten übernommen werden.
Beim Thema „neues Kinder-Wettkampfkonzept“ ist der FLVW für eine parallele Nutzung von altem und neuem Wettkampfprogramm. Das bedeutet, dass es auch 2012 einen FLVW-DSMM-Endkampf der U12 geben wird.
Kreise und Vereine können die für das Projekt „NRW bewegt seine Kinder“ zuständige Mitarbeiterin Astrid Krannig anfordern, damit sie sie individuell bei der Lösung von Problemen zum Thema Ganztagsschule berät.
Durch die Kritik verschiedener VKLAs, dass viele dieser Neuerungen vorher nicht mit den Kreisen diskutiert worden sind, entstand auf der Tagung eine Diskussion über die Kommunikation innerhalb der Leichtathletik. Als erster Ansatz zur Verbesserung wurde festgelegt, dass es ab 2012 einen regelmäßigen LA-Newsletter geben wird (ca. 6x im Jahr), den die Kreise an ihre Vereinsmitarbeiter weiterleiten müssen. Er wird auch auf die Internetseite der LA eingestellt. Der Leichtathletik-Verband Hessen hat mit einer ähnlichen Einrichtung gute Erfahrungen gemacht.








