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Westfalenliga-Talent des Monats: Überraschung für Kevin Rudolph

Björn Böning, Stellvertretender Vorsitzender Fußballkreis Bochum, Kevin Rudolph DJK TuS Hordel;

Björn Böning, Stellvertretender Vorsitzender Fußballkreis Bochum, Nina Warschun, Trenkwalder Bochum, Kevin Rudolph DJK TuS Hordel, Peter Both, Sportlicher Leiter DJK TuS Hordel (v.l.n.r.)

Die gute Nachricht ereilte Kevin Rudolph per Telefon. Der Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen (FLVW) teilte dem merklich überraschten Spieler des TuS Hordel mit, dass er zum „Westfalenliga-Talent des Monats – präsentiert von Trenkwalder“ gewählt wurde. Rudolph ist damit der erste Sieger des neuen Talentwettbewerbs, den der FLVW zusammen mit seinem Partner Trenkwalder Personaldienste GmbH ausrichtet. Vorgeschlagen und gewählt werden die Spieler von echten Experten: Den Trainern der beiden Westfalenligastaffeln.

„Ich habe noch nicht mal etwas von der Nominierung gewusst, aber es hat mich in dem Moment natürlich sehr gefreut“, hatte Kevin Rudolph nicht mit einem Anruf aus dem SportCentrum Kamen•Kaiserau gerechnet. Zwar verbreitete sich die Nachricht über den neuen Talentwettbewerb in Spielerkreisen schnell, doch dass ausgerechnet er als erster Preisträger aus der monatlichen durchgeführten Wahl hervorgehen würde, grenzte für Kevin Rudolph schon an eine echte Überraschung.

Für die Trainer der Westfalenliga war die Sache indes klar: Mit 21 Jahren führt das Talent des Monats den TuS Hordel als Kapitän auf das Feld und bestreitet dabei bislang eine herausragende Saison. Denn  auch im Spiel nimmt Rudolph, der an der Seite seines zwei Jahre jüngeren Bruders Patrick das grün-weiße Trikot trägt, eine im wahrsten Sinne des Wortes zentrale Position ein: In der Schaltzentrale des Mittelfeldes fühlt sich Kevin Rudolph zuhause. Mal eher defensiv als „Sechser“ oder aber offensiv hinter den Spitzen. „Da, wo mich der Trainer hinstellt und die Mannschaft mich braucht“, stellt sich das ehrgeizige Talent des derzeitigen Tabellenvierten ganz in den Dienst des Teams.

Mit dem TuS Hordel sollen bis zum Saisonende noch möglichst viele Punkte eingefahren werden, wenngleich der Zug nach ganz oben laut Rudolph, der bereits in der A-Jugend die Schuhe für den TuS  schnürte, abgefahren ist. „Den Spitzenreiter TuS Erndtebrück werden wir wohl nicht mehr einholen. Aber vielleicht können wir nächstes Jahr angreifen“, bleibt der Mittelfeldakteur, für den der Aufstieg mit Hordel in die Westfalenliga den bislang größten sportlichen Erfolg darstellte, den Bochumer Nordstädtern auf jeden Fall erhalten.

Was die weitere Zukunft für ihn parat hält, davon will sich der talentierte 21-Jährige überraschen lassen. „Mein Lieblingsverein ist Borussia Dortmund. Aber dafür wird es wohl nicht mehr reichen“, lacht der Westfalenligaspieler. Ein kleiner Trost: Falls es in diesem Jahr tatsächlich mit dem TuS Hordel nicht mehr für die Spitzenposition reichen sollte, dann kann sich Kevin Rudolph zumindest als Fan höchstwahrscheinlich über einen Meisterschaftstitel freuen…    

Ein Interview mit Kevin Rudolph und alle weiteren Infos rund um das Westfalenliga-Talent finden Sie hier.

Ehrung Kevin Rudolph (DJK TuS Hordel)

Interview Kevin Rudolph (DJK TuS Hordel)