
Die vier schnellsten Schiedsrichter des RefereesRun 2010: Sieger Holger Derbort (4.v.l.), Robby Erkmann (2. Platz. 3.v.l.), Marcel Skorupa (3. Platz, 2.v.l.) und Philipp Hüwe (5.v.l.).
RefereesRun 2010: Die Zeit verging wie im Flug...
Getreu unserer „Tradition“ in jedem Jahr einen anderen Kreis die Erlebnisse aus Borgholzhausen schildern zu lassen, haben wir uns in diesem Jahr für den Bericht eines jungen Läufers aus dem Kreis Siegen entschieden.
Unser Tagesausflug in das 250 km entfernte Borgholzhausen begann (schon) nachmittags um halb 4. Das war die ausgemachte Zeit, zu der wir uns vor dem Siegener Leimbachstadion treffen wollten. Zuerst erscheint einem diese Zeit sehr früh, wenn man bedenkt das der uns betreffende Lauf um 21:45 Uhr beginnt. Dazu später mehr.
Gut gelaunt und zum Teil schwer bepackt machten wir uns pünktlich um 16 Uhr auf die mir später lang vorkommende Reise. Während der Fahrt begrüßte Michael Sahm die Jugendgruppe mit einer kurzen Rede. Ulrich Neus, Andreas Fürstenau und Karin Fürstenau, welche an diesem Tag als Begleitperson sowie Motivator dienten, was ich später am eigenen Leib zu spüren bekam, waren ebenfalls mit von der Partie. Zudem hatte sich unser KSA-Vorsitzende Ralf Plate zur Unterstützung mit auf den Weg gemacht, wofür er einen kräftigen Applaus erntete.
Nach einer 3-stündigen Fahrt und einer kleinen Pause (Burger King) kamen wir in dem schönen, jedoch recht beschaulichen Städtchen Borgholzhausen an. Nach kurzer Einweisung der Ordner meldete sich nun auch Andreas Fürstenau zu Wort. Wie immer klar und deutlich erklärte er uns den weiteren Ablauf des Abends. Nun war es 19:30 Uhr. Wir zogen uns um und gingen gemeinsam mit der 25 Mann großen Jungschiedsrichtergruppe Richtung Schiedsrichterzelt. Dort bekamen wir unsere Startnummer, den Chip zum Zeitmessen und ein T-Shirt, zum Kenntlich machen der Schiedsrichter. Dies war nötig, da in unserem Lauf nicht nur Schiedsrichter mitliefen, sondern auch die Weltelite aus Kenia und der Ukraine.
Nun 21:30, nach kurzem Warmlaufen, begaben wir uns Richtung Start und die vorhin angesprochene so lange Zeit war vergangen wie im Flug. Wir sicherten uns gute Startplätze und waren zugegebenermaßen auch ein wenig aufgeregt. Wie eine Erleichterung nahmen wir Punkt 21:45 Uhr den Startschuss wahr. Gefühlte Stunden später traf man sich erschöpft im Ziel wieder und es wurden sofort die Erlebnisse und Erfahrungen ausgetauscht. Nun war es Zeit duschen zu gehen und sich für die um 12 Uhr angekündigte Siegerehrung fertig zu machen.
Vor dieser gab es jedoch für jeden noch ein deftiges Abendessen. Dies war zudem kostenlos. Hier möchte ich auf die exzellente Organisation des Verbandes hinweisen, was bei der Startnummerausgabe begann und bei einer fröhlichen Siegerehrung ihr Ende fand. Leider hatte es niemand aus unserer Gruppe auf das „Träppchen“ geschafft, dafür gewannen wir „Siegerländer“ in der späteren Verlosung zwei Badetücher.
Im Bus meldete sich schließlich noch einmal Andreas Fürstenau zu Wort und beendete seine Ansprache mit dem Satz: „ Jeder kann stolz auf seine gezeigte Leistung sein.“ Getreu dem Motto fuhren wir stolz und geschafft, was der Laune jedoch nichts Antat, nach Hause. Ein großer Dank, geht von mir im Namen der gesamten Gruppe an Andreas Fürstenau, Ulrich Neus und Michael Sahm, da sie die Personen sind, die diese Fahrt erst so für uns stattfinden lassen haben.
Jonathan Lautz (16 Jahre, Kreis Siegen-Wittgenstein)







