Sportstiftung NRW fördert Mädchenfußball im WFLV
Das Mädchenfußball-Projekt des WFLV wurde im Jahre 2002 entwickelt und seither von den drei Landesverbänden Westfalen, Mittelrhein und Niederrhein in Zusammenarbeit mit dem WFLV nicht nur umgesetzt, sondern auch stetig weiter entwickelt.
So entstand ein flächendeckendes landesweites Netz von dezentralen Stützpunkten, so genannten Talentförderzentren, in denen die talentierten Mädchen zusätzlich zum Vereinstraining eine fußballerische „Grundausbildung“ erhalten, die von qualifizierten Honorartrainern durchgeführt wird.
Alle drei Landesverbände beschäftigen jeweils mit Kathrin Peter, Westfalen, Verena Hagedorn, Mittelrhein und Wiltrud Melbaum-Stähler, Niederrhein eine hauptamtliche Verbandsfußballlehrerin, die die Talentsichtung koordiniert, die Ausbildung der Talente entwickelt, umsetzt und diesen roten Faden durch Qualifizierungsmaßnahmen für Honorartrainer und Vereinstrainer bis an die Basis spinnt. Ziel ist es, möglichst viele Talente den Kadern der DFB-Juniorinnen-Nationalmannschaften zuzuführen und die Spielerinnen bestmöglich für die Aufgaben im Frauenbereich auszubilden. Ausdruck fand diese erfolgreiche Arbeit in den letzten Jahren in mehreren Länderpokalsiegen und darin, dass beinahe 50 Prozent der Kader der DFB-Juniorinnen-Nationalmannschaften aus NRW stammen. Auch die Maßnahmen des WFLV, die der Spitzenförderung und Vorbereitung auf DFB-Maßnahmen dienen, waren äußerst erfolgreich. So wurden internationale Begegnungen gegen Südafrika (U-19) und die Niederlande gewonnen.
Zudem soll die Eliteförderung durch engere Zusammenarbeit mit der Wissenschaft und den Schulen intensiviert werden. Die Unterstützung der Spielerinnen in der sozialen und medizinischen Betreuung wird ebenfalls ganz groß geschrieben. So werden u. a. für die Motivation und Stressbewältigung Workshops in Zusammenarbeit mit der Deutschen Sporthochschule Köln durchgeführt.









