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Paderborn besiegt Verl beim Testspiel in Kaiserau

Kamen/Paderborn. Auch rund um die Sportschule in Kamen-Kaiserau hat es in den vergangenen Tagen mächtig geschneit. Die Zweitliga-Fußballer des SC Paderborn 07 fanden dort trotzdem gute Trainingsbedingungen vor. Auf einem bestens geräumten Kunstrasenplatz absolvierten die Schützlinge von Trainer Andre Schubert gestern zwei Übungseinheiten, ehe am Abend der Regionalligist SC Verl in einem Testspiel mit 1:0 (1:0) bezwungen wurde.

Das einzige Tor der Partie hatte ein gebürtiger Verler erzielt: Sören Brandy traf nach Vorarbeit von Eugen Klukin in der 26. Minute per Linksschuss ins kurze Eck für Paderborn. Unterm Strich waren Torchancen auf beiden Seiten Mangelware, da beide Teams in der Defensive gut standen. Der Zweitligist hatte dabei ausschließlich mit Akteuren gespielt, die zuletzt nicht in der Startelf gestanden hatten. So kamen bei den Paderbornern auch einige Akteure aus der U 23 und aus der A-Jugend zum Einsatz. "Wir sind sehr zufrieden, dass wir zu Null gespielt haben und kompakt aufgetreten sind", resümierte SCP-Co-Trainer Jan-Moritz Lichte.

Vor dem Testkick hatten die Paderborner bereits fleißig trainiert, wobei die Schwerpunkte in den Bereichen Pass-Spiel, Spielaufbau und Torabschluss lagen. "Die Jungs sollten wieder richtig Spaß am Fußball bekommen. Und auf diesem wirklich sehr ordentlichen Kunstrasen konnten sie prima hinter den Ball treten", sagte Andre Schubert. Der SCP-Chefcoach wird seine Mannen heute Vormittag noch einmal zu einer Trainingseinheit auf den Kunstrasen in Kaiserau bitten, ehe es am Nachmittag zurück an die Pader geht.

Verteidiger Sören Gonther und Torwart Daniel Masuch hatten unterdessen auf die Reise ins Kurz-Trainingslager verzichtet. Die beiden angeschlagenen SCP-Spieler blieben zur Behandlung in Paderborn. Während Gonther morgen wieder ins Training einsteigen soll, ist die Rückkehr von Masuch (Muskelverletzung am Beckenkamm) noch ungewiss. Beim SCP-Gastspiel am Sonntag (Anstoß 13.30 Uhr) in Kaiserslautern dürfte somit wohl wieder Kasper Jensen im Paderborner Tor stehen.

Von: Frank Beineke, Neue Westfälische