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Der Mitarbeiterbrief

Post vom Verein

Ihre Mitarbeiter wollen und sollen wissen, was im Verein vor sich geht. Welche Probleme existieren, welche Entscheidungen getroffen werden müssen, was für die Zukunft geplant wird, wo Mitarbeiter gesucht werden und so weiter. Nur informierte Mitarbeiter können die richtigen Auskünfte geben und zur Lösung von Problemen beitragen. In Zeiten von Internet und E-Mail kostet Sie das nur ganz wenig Arbeit und keinen Pfennig Porto.

Post vom Verein

Ihre Mitarbeiter regelmässig zu informieren und zu motivieren, das sind die Ziele, die Sie mit Ihrem Mitarbeiter-Brief erreichen können. Wenn Sie unsere folgenden Tipps beherzigen, haben Sie die Möglichkeit, mit geringem Einsatz an Zeit und Mitteln viel zu erreichen:

Kostet nix, ist trotzdem was

elektronische Post

der Mitarbeiterbrief per Mail

Wie Sie Ihre Mitarbeiter erreichen können, haben Sie bereits auf Ihrer Karteikarte (oder in Ihrer Datei) erfasst. Immer mehr sind direkt per E-Mail erreichbar und die Quote nähert sich zuverlässig (je nach Lage und Sozialstruktur Ihres Vereins) an 100 Prozent. Die Zahl der Mitarbeiter, denen Sie also einen echten Brief schreiben müssen wird immer geringer (trotzdem sind 56 Cent Porto natürlich gut angelegt).

Ladehemmungen austricksen:
Schreiben Sie in Raten


Nach dem Mitarbeiter-Brief ist vor dem Mitarbeiter-Brief. Schreiben Sie also nicht erst, wenn Sie schon wieder zwei Wochen über Termin sind, sondern legen Sie direkt einen neuen Entwurf an, sobald der letzte Mitarbeiter-Brief raus ist. Sobald Ihnen dann etwas ein-oder auffällt, was in dem nächsten Mitarbeiter-Brief stehen sollte, schreiben sie es dazu. Wenn's ganz schnell gehen soll, schreiben Sie zunächst nur ein paar Stichworte. Wenn die Zeit für den Brief dann gekommen ist, sitzen Sie nicht vor einem leeren Blatt Papier und das Fertigschreiben macht sich fast von selbst.

Was, wann, wie oft
und was Sie sonst noch beachten sollten


Welche Erfolge können Sie vermelden? Welche Aufgaben sind gelöst worden? Welche neuen Aufgaben hat sich der Verein vorgenommen. Sind neue Mitarbeiter gewonnen worden? Stellen Sie sie vor. Wie verläuft die Mitglieder-Entwicklung? Hat es positive Rückmeldungen gegeben? In der Presse? Was wollen Sie noch verbessern? Warum lohnt es sich, gemeinsam an den Zielen des Vereins zu arbeiten? Seien Sie ehrlich, aber nicht nüchtern: ein bisschen Pathos kann nicht schaden!

Ehrenamt ist Freizeit-Tätigkeit. Der geeignete Wochentag für den Empfang des Mitarbeiter-Briefs ist also der Freitag. Überlegen Sie, wie oft Sie Stoff und "Luft" für den Brief haben ("zu häufig" gibt's nicht) alle 14 Tage oder doch eher nur alle zwei Monate? Halten Sie den Rhythmus ein. Überlegen Sie, wie Sie jeden Brief so schreiben können, dass sich Ihre Mitstreiter als Angehörige einer ausgewählten, begeisterten und erfolgreichen Gemeinschaft fühlen können.


Haben Sie noch Fragen zu diesem Abschnitt? Haben Sie Ideen, Anregungen, eigene Erfahrungen, Strategien, Erfolge, die Sie mitteilen und zur Diskussion stellen möchten? Dafür steht Ihnen der FLVW, Herr Beyer, zur Verfügung.